• SOE - The Agency Conference mit Matt Wilson
  • "Habt ihr jemals einen James Bond Film gesehen?"

    So beginnt die ca. 30 minütige Video-Konferenz von der GC, in der Matt Wilson, Executive Producer, einiges zu "The Agency" erzählt. Wir möchten euch im Folgenden einige der Kernaussagen der Konferenz näherbringen.

    Habt ihr jemals einen James Bond Film gesehen?
    Wenn man die Begriffe Elf oder Ork benutzt, dann wissen die meisten Menschen aufgrund ihrer literarischen Vorgeschichte bereits worum es geht. Im Spionagegenre ist dies ähnlich, was Matt Wilson mit dieser Fragestellung verdeutlichen möchte und darlegt, das genau dieses direkte Erfassen des Themas, und somit eine möglichst leichte Identifizierung, erwünscht und wichtig bei der konzeptionellen Planung gewesen ist. Inspiration für "The Agency" waren laut Wilson der bereits erwähnte James Bond, aber auch die Bourne Filme, oder die 24 und Alias Serien.

    Lebe das Leben eines realen Agenten.
    Das ist Matt Wilsons Kernaussage, wenn es um den Spielinhalt geht. Lifestyle, Action und Intrigen sind hierbei die drei Kriterien die er anlegt. Den Lifestyle differenziert er in zwei unterschiedliche Kategorien, welche synonym auch für die beiden Hauptagencies stehen, denen man sich zu Beginn zuordnet. Zum Einen gibt es UNITE und den Martini-Lifestyle, der für das klassische James Bond Flair steht, wie z.B. teure Anzüge, exotische Fahrzeuge, Frauen etc. Es geht hierbei klar um Spionage und Heimlichkeit. Zum Anderen gibt es ParaGON mit dem Jack Daniels-Lifestyle bestehend aus Ex-Militär, Ex-Bikern oder Söldnern. ParaGON steht für den eher direkten (und gewalttätigen) Weg: Tür sprengen, reingehen und die Sache klarmachen.

    Zum Actionaspekt gehört laut Wilson deutlich mehr, als die Elemente, die man von klassischen Shootern kennt. Fahrzeuge sind mit Waffen ausgestattet und in Kämpfen und Verfolgungsjagden nutzbar und oft hängt das Leben an einem seidenen Faden, wenn zum Beispiel der Jeep in die Schlucht stürzt und der Hechtsprung in den wartenden Helicoppter einem das Leben rettet.

    In den Intrigenaspekt fließt die Gestaltung der Welt mit ein. Anders als in Games, in denen man einem festgelegten Handlungsstrang folgt und sich von Mission zu Mission durcharbeitet, präsentiert sich "The Agency" als komplexe Welt voller frei wählbarer Missionen und Orte, an denen auch actionunabhängige Handlungen vollzogen werden können (Glücksspiel im Casino, oder Tanzen in der Disco...etc.).

    Eigene Untergebene (sogenannte Operatives) versorgen uns mit Infos über andere Agenturen, werden gefangen genommen, oder stellen uns vor moralische Entscheidungen. Und hier schliesst sich wieder der Kreis zur Kernaussage: Lebe das Leben eines realen Agenten.

    Was sind Operatives?
    Zuzüglich zu Waffen und anderen Dingen geht es in "The Agency" um das Einsammeln von Menschen, die für die eigene Agency nützlich sein können. Diese werden Operatives (oder von Wilson recht charmant: "living loot") genannt und haben ganz unterschiedliche Funktionen. Vom Spion und Informationsbeschaffer bis zum Waffen- oder Fahrzeugbastler, hier kann alles dabei sein.

    Operatives werden durch Missionen freigespielt, einfach gefunden oder zur Verfügung gestellt. Der Clou an der Sache ist, dass wenn man einer Agency (Gilde) beitritt, die Operatives mit einfliessen. Hieraus entsteht definitiv der Sinn, sich zu Gilden zusammenzuschliessen.

    Bestimmte Operatives stellen in sogenannter "Echtzeit" auch benötigte Gegenstände, wie z.B. Fahrzeuge her. So kann der neue Sportflitzer schon mal ne Woche brauchen, bis in den eigenen emails vieleicht plötzlich die Fertigstellungsnachricht des Operatives erscheint. Operatives arbeiten somit selbständig, auch wenn der Besitzer offline ist und treiben das Game voran.

    Gründe deine eigene Agency.
    Nach dem man eine Weile für ParaGON oder UNITE aktiv war, geht es darum, sich mit anderen Spielern zu sogenannten Joint Agencies (das Gildensystem) zusammen zu tun, wobei laut Wilson noch unklar ist, ob sich hierbei die Grenzen vermischen und Spieler beider Lager in ein und derselben Gilde aktiv sein können. Mit dem Beitreten oder Gründen einer Joint Agency stehen dann auch völlig neue und kontinuierlich immer größer werdende Missionen zur Verfügung, in denen man letztendlich auch Spielern anderer Agencies begegnen kann, die dasselbe Missionsziel haben (PvP?). Zudem kann man die Operatives zusammen an größeren Projekten arbeiten lassen,wie z. B. das Entwickeln von Massenvernichtungswaffen...

    Gameplay
    Im zweiten Teil der Konferenz präsentiert Matt Wilson ein Ingame-Video, eine konkrete Mission, die im Rotlicht-Milieu von Prag spielt und uns den Shooter-Aspekt des Games präsentiert. Lohnt sich sicherlich für einen ersten Eindruck ihn anzuschauen, auch wenn die Qualität nicht gut ist, da von der Leinwand abgefilmt (siehe Link).

    Zum Release konnte/wollte sich Matt Wilson nicht äußern, gibt aber an, dass das Team sich in der Alpha-Testphase befindet. Abschliessend informiert er uns noch darüber, das in "The Agency" keine monatlichen Gebühren anfallen sollen, dafür aber bestimmte Areale kostenpflichtig werden können.

    Die komplette Konferenz könnt ihr euch unter unserem Link ansehen, ist natürlich alles auf Englisch. Wir hoffen, das wir euch mit unserem Artikel mit ein paar hilfreichen Infos versorgen konnten.

    Quelle: Videointerview auf Games32.com